Walks around Lajoux

1) from behind the house, you can go straight up and walk a big circle going left, crossing the street and back home on the other side of the village.

2) from the door you turn right and walk down to the secluded valley in direction of the train station "La Combe". Walking up from La Combe takes about 1 hour.

3) from the door go left and cross the village street and go up the other side (a little on the right), straight up through the woods to a wide meadow . On the other side of the hill is a village (Les Genevez) with a simple restaurant. 

4) Walking tour to the restaurant "Chez Sémon", you take the walk #3 and turn right at the church of Les Genevez (top edge of the village). that path brings you straight to Chez Sémon. After your lunch you can walk home, joining walk #1 after crossing some meadow. Chez Sémon is not equipped for spontaneous guests, call Tel 032 484 0084 in advance. Walking times : 75 minutes going there, 1 hour back.

5) Take the car towards Saignelégier and walk around the "Etang de la Gruère", short and fund and always charming.

6) Take the car beyond Saignelégier to Goumois and walk along the river Doubs.

Riding/Reiten

Equipe Sugus, Dorfeingang von Glovelier her, Reiten, Fr. 27 begleitet für eine Stunde. Dany: Tel (+41) 079 256 0345

Watch making

This area is where some of the exclusive Swiss watch making happens. You can book a workshop and even make your own high-end watch to take home. https://www.initium.ch

Fossils and Ostriches

Josef, the village paleontologist raises ostriches and is happy to introduce you to fossils found in this area http://www.autruchesaventure.ch/

Tête de Moines cheese

The farmers here produce the milk, the only factory in the village produces the instrument "Girolle" to enjoy this unique cheese 

https://www.maisondelatetedemoine.ch

Beer and concerts

In Saignelégier there is a unique brewery BFM that organizes concerts. https://www.brasseriebfm.ch/

Wilde Freiheit im Jura

In der Parklandschaft der Freiberge findet der Besucher viel Platz und Ruhe

Die Freiberge strahlen eine Ruhe und Kraft aus, die auch den Gast erfasst. Die Landschaft prägt auch die Bewohner der Region und ihre Geschichte.

CHRISTOF FORSTER

Bilder und Beschreibungen lassen den Reiz der Freiberge im besten Fall erahnen. Sie brillieren nicht mit markanten Bergketten oder atemberaubenden Aussichten. Einen halbwegs bekannten Einstieg bietet noch der Etang de la Gruère, ein von Wald umgebener Moorweiher. Stimmung und Licht erinnern an Skandinavien. Von dort führen Velo- und Wanderwege nach Saignelégier, Le Bémont und in die weiten Landschaften der Freiberge.

Mosaik aus Wald und Weiden

Die Einzigartigkeit der Landschaft liegt im Unspektakulären, fast Spröden und Kargen. Wo sich andernorts die Zersiedelung ins Grüne frisst, wirkt die Umgebung hier aufgeräumt, fast leer. Ab und zu trifft man auf Einzelhöfe im Freiberger Stil mit ihren breiten Dächern, unter denen Stall und Wohnteil liegen. Zum Bild gehören auch Pferde und hier und dort ein Planwagen mit Ausflüglern.

Die Freiberge, eine leicht gewellte Hochebene auf rund 1000 Metern, sind geprägt durch grüne Weiden, Fichten- und Tannenwälder. Man nennt sie auch Wytweiden, wo sich Wald und offene Weideplätze mosaikartig abwechseln. Weil das Wasser rasch im verkarsteten Untergrund versickert, ist das Gebiet zu trocken für Ackerbau. Der Name der Region geht zurück ins 14. Jahrhundert, als der Fürstbischof von Basel der dannzumal kaum besiedelten Region einen Freibrief ausstellte. Darin gewährte er den Bewohnern spezielle Freiheiten, indem er sie von gewissen Steuern ausnahm. Mit dem Einmarsch der französischen Truppen 1792 endeten die Sonderrechte. Ausgeprägt geblieben ist das Bewusstsein für die regionale Identität, das sich im letzten Jahrhundert im Kampf gegen einen Waffenplatz, die Ausbreitung von Zweitwohnungen oder auch in der starken Unterstützung für die Gründung des Kantons Jura ausdrückte.

Eigenständiger Charakter

Vielleicht trägt der Charakter der Landschaft auch seinen Teil zur Eigenständigkeit der Leute bei. Sie strahlt eine Ruhe und Kraft aus, von der auch der Gast erfasst wird. Richtig eintauchen in die Freiberge lässt sich auf einer Wanderung von Saignelégier nach Montfaucon oder bei einem Aufenthalt in der wunderschön gelegenen Jugendherberge in Le Bémont.

Aus dem NZZ-E-Paper vom 27.07.2018